[Lettering #7] 3 Regeln zum Mixen von Schriften

Hallo meine Lieben,

na, wie viele Schriften haben sich bei euch schon angesammelt? Seid ihr in den letzten zwei Wochen auf Pinterest, fontriver.com und Co. versackt? Habt ihr jetzt so viele Schriften zusammen, dass ihr den Überblick verloren habt? ;) Wisst ihr schon, welche ihr am besten kombiniert?

Wenn die Antworten „Zu viele. Ja. Ja. Und nein.“ lauten, dann bringen euch meine drei heutigen Regeln weiter. ;) Beim Mixen von Schriften solltet ihr auf folgende Dinge achten:

Handlettering Anleitung Schriftarten mischen

Lettering-Regel 1: Nicht zu viele Schriften mischen

Besonders wichtig beim Schriften kombinieren ist, nicht zu viele Schriften miteinander zu mischen. Im Internet liest man oft „maximal zwei Schriftarten kombinieren“. Bei Letterings können es meiner Meinung durchaus auch gerne mehr Schriften sein, aber im Zweifel lieber eine weniger nehmen. Schaut mal beim Instagram-Account von Ora Arts vorbei, da werden jede Menge Schriftarten gemixt. Manche davon gefallen mir super gut, andere sind mir persönlich schon zu viele Schriftarten. Klickt euch mal durch ihren Account, dann bekommt ihr sicherlich auch ein Gefühl, wie viele Schriften wie miteinander kombiniert werden können.

Handlettering Anleitung Schriftarten mischen

Lettering-Regel 2: Gegensätze ziehen sich an

Die Schriften, die kombiniert werden, sollten sich nicht zu ähnlich sein. Eine Druckschrift, z. B. in schmalen Großbuchstaben, passt hervorragend zu einer Schreibschrift mit variierender Strichstärke. Das ist der Klassiker, wie ich Schriftarten kombiniere, wie ihr hier auf den Fotos seht. Breite Druckschriften können gut mit einer Schreibschrift mit feinen Linien kombiniert werden. Serifenlose Schriften können super mit Serifenschriften verwendet werden. Zwei ähnliche Serifenschriften dagegen sollten eher nicht miteinander kombiniert werden. Je größer der Kontrast zwischen den beiden Schriften ist, desto besser.

Handlettering Anleitung Schriftarten mischen

Lettering-Regel 3: Extravaganz trifft Einfachheit

Regel 3 leitet sich aus Regel 2 ab. Wenn ihr besonders ausgefallene Schriften verwendet, hilft es, einen Gegenpol zu bilden, indem ihr besonders einfache Schriften mit den ausgefallenen kombiniert. Ich verwende zugegebenermaßen noch nicht solch ausgefallene Schriften, aber schon im Beispielbild 2 ist es ein bisschen erkennbar. Die erste Schrift hat Serifen, sehr breite Blöcke, die auch noch gefüllt sind. Und dann steht sie noch in einem Banner drin. Da musste als Gegensatz eine leichte serifenlose Druckschrift untendrunter. Als Gegenpol gibt es dann noch mal eine Schreibschrift mit variierender Strichstärke in blau.

Habt ihr noch Regeln, die ihr beim Mischen von Schriften beachtet? Was kombiniert ihr am liebsten? Und bei wie viel verschiedenen Schriftarten wird es euch zu viel? Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Tipps.
eure Vanessa

 

 

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