DIY: eure Handschrift auf den Computer übertragen

Heute habe ich einen kleinen DIY-Beitrag für euch, der gerade total spontan entstanden ist. Schuld daran sind Facebook und Dawanda. Dort habe ich heute nämlich einen genialen Beitrag entdeckt. Und zwar geht es darum, wie ihr eure Handschrift auf den Computer übertragen könnt, so dass ihr diese z.B. in Word verwenden könnt. Also einfach eine kleine Spielerei. ;)

Ich fand die Idee insgesamt sehr cool, weshalb ich gleich mal ein paar Vorlagen ausgedruckt und losgelegt habe.

Im Grunde geht das alles ganz einfach. Ihr druckt euch auf der Website myscriptfont die Vorlage aus. Diese füllt ihr dann mit euren Buchstaben in den entsprechenden Kästchen. Verwendet dabei am besten einen schwarzen Fineliner oder Ähnliches. Das Blatt Papier scannt ihr dann wieder ein und ladet es auf die Website hoch. Als Format wählt ihr „TTF“.

Insgesamt habe ich derzeit drei Schriften auf meinem Laptop installiert. Ich musste zunächst etwas experimentieren, manchmal sind Buchstaben verschmiert oder ich habe sie auf andere Art und Weise verpatzt.

Bei Schrift 1 musste ich noch etwas probieren, da ich dachte, dass ich mich an alle Linienvorgaben (also auch die Zwischenlinien) halten muss. Dabei passt zum Beispiel die x-Höhe bei mir gar nicht zu den Buchstaben, da die x-Höhe bei mir teilweise viel kleiner ist. In meiner normalen Handschrift sind die Unterschiede zwischen den Groß- und den Kleinbuchstaben nämlich stärker ausgeprägt als sie jetzt bei der ersten Computerschrift.  Oben links seht ihr meine normale Handschrift (einmal abfotografiert) und rechts einmal die Handschrift, die jetzt mein Computer ausgibt. Bei der Computer-Handschrift sind z.B. die Buchstaben a und c wesentlich höher als die anderen Kleinbuchstaben.

Bei Schrift 2 (oben links) habe ich dann meine eigene x-Höhe verwendet. Und schon sieht die Schrift meiner Original-Handschrift viel ähnlicher, oder was meint ihr?

Bei Schrift 3 merkt man dann doch die Schwächen dieser einfachen Konvertierung. Meine ordentliche Handschrift setze ich nämlich dann doch eher sehr selten ein. Viel lieber habe ich meine geschwungene Schrift. Und bei der hapert es leider in der Umsetzung. Wenn ihr euch meine Original-Handschrift anseht (unten links), dann seht ihr, dass sich manche Buchstaben verbinden (z.B. r und i bei „Handschrift“) oder sich in die Quere kommen (z.B. n und g bei „geschwungene“). Dies kann diese einfache Umwandlungssoftware dann leider nicht leisten, beim Computer entstehen unschöne Lücken(unten rechts). Außerdem hatte ich teilweise Probleme mit meinen geschwungenen Buchstaben in den vorgegebenen Kästchen zu bleiben. (Nachtrag: Eben ist mir auch noch aufgefallen, dass ich teilweise Buchstaben doch etwas anders schreibe, wenn ich sie in einem Wort schreibe als wenn ich sie einzeln schreibe.)

Trotzdem finde ich die Idee total klasse. So kann jeder eigene Schriften ganz einfach kreieren, sofern sie nicht zu ausfallend sind. Ich habe mir bereits ein paar Vorlagen ausgedruckt und werde mich in nächster Zeit bestimmt mal an verschiedenen Schriften ausprobieren.

Und wie sieht’s mit euch aus? Habt ihr auch Lust bekommen eure Handschrift zu digitalisieren?
eure Vanessa

Nachtrag: Nach Anregung durch Kato von InnocentGlow habe ich ausprobiert, ob ich nach dem f z.B. den Abstand verkleinern kann, sodass keine Lücke im Wort entsteht. Dafür habe ich im Text unten z.B. das kleine bzw. das große F markiert und bin dann auf Rechtsklick – Schriftart – Erweitert gegangen. Dort habe ich unter „Abstand“ „Schmal“ gewählt und dann 7 Pt. angegeben (einfach mal schauen, wie es am besten aussieht). Und zack – das f schiebt sich übers a bzw. o drüber. Das gleiche lässt sich bestimmt auch mit meiner geschwungenen Schrift machen. Ich bin dann mal am experimentieren. ;)

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14 Gedanken zu “DIY: eure Handschrift auf den Computer übertragen

    • Sehr gerne, ich bin auch eher zufällig drüber gestolpert, fand’s klasse von der Idee her und dachte mir, das gefällt bestimmt noch mehr Menschen ;)
      Vielen lieben Dank!
      lg Vanessa

  1. Witzig, das mal auszuprobieren :) Ich find, die zweite Schriftart sieht doch schon sehr gut aus – wenn man z.B. nach dem f den Abstand verkleinern könnte, könnte man sie so doch benutzen?
    Liebe Grüße,
    Kato
    innocentglow.de

  2. […] Wäre es nicht cool, wenn Du in Deinem Schreibprogramm statt Times New Roman, Calibri oder Arial Deine eigene Handschrift auswählen könntest? Bloggerin Vanessa zeigt auf Sternenwind, wie’s geht. “So kann jeder eigene Schriften ganz einfach kreieren. Ich werde mich in nächster Zeit bestimmt mal an verschiedenen Schriften ausprobieren.”, schreibt sie. Alles was Du dafür brauchst sind ein Blatt Papier, einen schwarzen Stift, Scanner und PC – es kann losgehen! Zur Anleitung geht’s hier. […]

  3. Voll toll, ich frage mich schon seit langem, wie die das immer hinkriegen …
    Und es liest sich auch noch, als wäre es recht unkompliziert, als ob ich als Computer-Depp das ach hinbekommen könnte…
    Richt ganz arg nach Sonntagsbeschäftigung :-) Danke für deinen Beitrag!!

Ich freue mich über deinen Kommentar! :)

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